Depressionen und erste Warnsignale

Unter den Oberbegriff Gesundheit fällt nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch der seelische Einklang. Depression WarnsignaleDepressionen sind in unserer Zeit ein häufig anzutreffendes Problem und die Ursachen können vielfältig sein. Depression gilt heute fast schon als eine Art modisches Wort das wir für alles verwenden, das uns missfällt. Doch aus medizinischer Sicht handelt es sich bei der Depression nicht nur um einen kurzfristigen Gemütszustand, sondern um ein echtes Krankheitsbild. Die Depression fällt medizinisch gesehen unter die Kategorie „affektive Störungen“, ein Bereich der mit unserer Gefühlswelt und unserer Stimmung zusammenhängt.

Während bei manchen Patienten eine Depression nur temporär verzeichnet wird und diese sich nach einer gewissen Zeit wieder legt, kehren die Depressionen bei anderen immer wieder zurück. In diesem Fall spricht man von einer rezidivierenden, also einer wiederkehrenden Depression.

Eine Depression wird aus medizinischer Sicht aber noch genauer eingeteilt. So gibt es beispielsweise das Krankheitsbild der „unipolaren“ Depression die darauf hinweist, dass sich ein Patient lediglich in einer depressiven Phase befindet, diese aber nicht mit manischen Stimmungsschwankungen angereichert sind. Sollte eine Depression nur leicht ausgeprägt sein, dafür aber chronisch sein, so spricht man im Fachjargon von einer Dysthymie. Eine solche Erkrankung kann bereits in frühem Kindesalter oder in der Pubertät entstehen und laut Schätzungen sind bei uns in Deutschland rund 5% der unter 20-jährigen Menschen zumindest einmal von einer Depression betroffen.

Es gibt gewisse Warnsignale, die man erkennen sollte um frühzeitig feststellen zu können, ob sich eine Depression breit macht. Wenn man für einen längeren Zeitraum und die meiste Zeit des Tages trübsal bläst ist dies ein Indikator für seelische Unausgeglichenheit. Vermindertes Interesse bzw. geringere Freude an Dingen, die einem sonst immer Spaß gemacht haben, sind ebenfalls ein Anzeichen dafür, dass sich eine Depression anbahnt. Konzentrationsschwäche und eine verminderte Libido ist ebenfalls ein Indiz für eine Depression. Man sollte Depressionen nicht auf die leichte Schulter nehmen und ärztliche Hilfe beanspruchen, anstatt die Sache durch Missbrauch von Alkohol oder gar Drogen nur noch weiter zu verstärken.

Mann und seine Gesundheit

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