Impotenz warnt Männer vor Herzinfarkt

Erektionsstörungen sind kein unbedeutender Vorgang. Gern ignoriert und verschwiegen sind sie jedoch ein Hinweis auf nicht richtig funktionierende Prozesse im physiologischen Apparat. Impotenz HerzinfarktNicht nur, dass einsetzende oder vermutete Impotenz ungemeine seelische Belastungen darstellen können, nicht selten weisen diese Probleme auch auf schwerwiegende Krankheiten hin. Deshalb müssen sie immer ernst genommen und bei wiederholtem Auftreten unbedingt ein Arzt konsultiert werden. So sind Männer mit Erektionsstörungen oft besonders anfällig für ungesunden Bluthochdruck oder gefährliche Schlaganfälle. Dies hängt mit einer zunehmenden Verengung der Arterien im Penis zusammen. Dadurch erhöht sich das Risiko für eine Gefäßerkrankung ungemein, die Medizin spricht von einem doppelt so hohen Risiko als bei Männern, die keine Probleme im Bett haben.

Impotenz ist ein erstes Warnsignal. Der Betroffene darf nicht darüber hinweg sehen oder das Problem verharmlosen. Vielen Männern ist die eigene Wahrnehmung auch ein Spiegel des Selbstbewusstseins und da können Störungen des Sexualtriebs ganz erhebliche Beeinträchtigungen darstellen. Doch was nützt der Stolz wenn es um die eigene Gesundheit geht? Arterienverkalkung mit all ihren immens bedrohlichen Folgen kann aus dauerhafter Impotenz unter Umständen abgeleitet werden. Wird sie freilich rechtzeitig erkannt und behandelt, bietet die moderne Medizin alle Möglichkeiten einer Linderung und wahrscheinlichen Heilung. Dadurch wird dem Patienten seine Manneskraft zurückgeben und seine generelle Gesundheit verbessert.

Auf den ersten Blick erscheint es dabei logisch, dass Männer sich zunächst ihrem Hausarzt und wahrscheinlich ihrem Urologen anvertrauen. Und nicht selten verschreiben diese Potenzmittel wie Viagra, um das Problem effektiv zu beheben. Doch gerade aufgrund der medizinischen Zusammenhänge von auftretender Impotenz und möglichen Gefäßerkrankungen ist eine weitergehende Untersuchung etwa beim Kardiologen oder dem inneren Mediziner sinnvoll und angebracht. Ein genaues Check-Up erbringt dann auch die Gewissheit über notwendige Maßnahmen. Aus diesem Grund empfiehlt sich in jedem Fall der Vermerk einer Potenzschwäche direkt in der Patientenakte. Daraus können Fachmediziner nötige Untersuchungen ableiten und Männern mit diesen Problemen effektiv helfen.

Mann und seine Gesundheit

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