So wird Mann Nichtraucher

Rauchen gilt mittlerweile als eine der Hauptursachen vieler schwerwiegender Erkrankungen.Nichtraucher werden Doch mit der der Erkenntnis allein ist es nicht getan, den meisten Rauchern fehlt es schwer, trotz aller Bedenken und merklichen Einschränkungen, etwa der Kondition, das eigene Laster aufzugeben und eine echte und nachhaltige Raucherentwöhnung zu starten. Dabei lohnt sich das allemal. Sicher, die coole Attitüde des selbstbewussten Mannes, der lässig eine Zigarette raucht, verschwindet und nicht wenige werden dieses Bild vermissen. Doch die eigene Gesundheit und die Gewähr eines langen Lebens wiegen schlichtweg schwerer und sollten es auch.

Nun ist eine Raucherentwöhnung bei weitem keine leichte Sache. Ist das Gehirn einmal an das Nikotin gewöhnt, sind die Gewohnheiten auf die Zigarette abgestimmt, wird das tatsächliche Aufhören zu Rauchen zur Qual. Professionelle Hilfe nehmen aber nur wenige in Anspruch und scheitern deshalb zumeist. Allerdings gibt es ein paar einfache Tipps, um gerade während der Arbeitszeit, deren Pausen oft für eine Zigarette genutzt werden, den Drang nach dem nächsten Lungenzug wirkungsvoll zu bekämpfen.

Forscher der Universität of Exeter haben in einer umfangreichen Studie an Probanden aufgezeigt, dass einfache isometrische Muskelübungen das Raucherverlangen spürbar einschränken. Gleich, ob im Bürostuhl, am Fließband oder auf dem Bau – die Übungen sind kurz und können überall durchgeführt werden. Ein simples Ballen und Entspannen der Faust, 10-20 mal im Wechsel, dämpft das Verlangen nach Nikotin. Die Beine durchstrecken und ein wenig belasten, etwa durch Kniebeugen ist ebenso sinnvoll wie ein mehrmaliges Zusammenpressen der Handflächen.

Es handelt sich um äußerst einfache, flexibel anwendbare Übungen, deren Anwendung ist praktisch überall und zu jeder Zeit, außer vielleicht in einem Meeting, möglich. Gleichfalls sollte Anfällige den Nacken immer mal wieder wirkungsvoll lockern, durch Kopfkreisen und kurzes Entspannen der Wirbel. Und nicht zuletzt hilft schlichtes Fingerhakeln, um im Ganzen den Organismus zu aufzulockern. All diese kleinen Übungen übernehmen dabei die Aufgabe der Zigarette: Sie entspannen und geben Kraft für weitere Aufgaben. Wer sich konsequent daran hält, sich darüber hinaus viel bewegt und auch mal Sport treibt, wird viel leichter vom blauen Dunst loskommen, das vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag.

Mann und seine Gesundheit

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